Ich bin ...

Ich bin weiblich, Anfang 50, aber weder tot noch blind, Single, habe eine 20 jährige Tochter und komme so langsam in die Wechseljahre. Mal schauen, wie ich mich so schlage ...

Donnerstag, 31. Mai 2012

Stehaufmädchen...

... einer der Vorteile (es gibt sie ;)) des Älterwerdens: Wir haben gelernt zu fallen, aufzustehen und weiterzumachen.

In diesem Sinne habe ich meine Schock überwunden und werde bestimmt wieder ein Lösung finden, es geht ja nur um Geld.

Aber diese Gefühlsachterbahn ist es, die so nervt und einen ganz schön kirre macht. Wo ist es nur hin, mein heiteres, ausgelichenes Wesen? So langsam mutire ich zur "Heul-Zicke" ...iiiiiiiiiiiiiiiiiiii .... nein, ich will nicht.

Medis will ich nicht, für Yoga bin ich nicht gelenkig genug, also bleibt Meditation oder Entspannungsübungen. Ausprobieren kann ja nicht schaden.

In diesem Sinne, liebe Freundinnen


Ommmmmmmmmggggggg

Kommentare:

  1. Hallo Emm,
    wie versprochen, der eine oder andere Kommentar... ich lese bei dir soooo gern mit, weil du schreibst, in Worte fasst, was ich empfinde... Es leider nicht so formulieren kann. Naja, dass leider nehme ich zurück(Ich versuche seit Jahren mich so zu akzeptieren wie ich bin, basta :) )

    Stimmungsschwankungen... iiiiiih, mag ich so gar nicht. Allerdings hatte ich vor Jahren einen Tiefpunkt (modern: burn out) und die damit verbundene Panik war viel gräßlicher.

    Was mir damals geholfen hat und heute hilft: Bewegung. Walken/Joggen, einfach in die Natur.
    Meditation/Autogenes Training... hat MIR nichts gebracht. Bin ich nicht der Typ dafür.Zu hibbelig. Aber das muss man, wie du schreibst, ausprobieren.

    Viel Erfolg;)
    LG
    anjou

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Anjou,

    ich bin sicher, du kannst viele Dinge besser als ich, jeder hat so sein Stärken, außerdem finde ich, du kannst dich prima ausdrücken :)) Übrigens wünschte ich mir, ich könnte auch noch Komma setzen, eine meiner großen Schwächen ;)

    Die Panikattacken hatte ich mit Ende 20, es war absolut grauenvoll, ich hatte jeden Tag gegen Mittag das Gefühl: Ich muss jetzt sterben! Es gab keinen einzigen Ort mehr, an dem ich mich sicher fühlte. Aus heutiger Sicht denke ich, mich hat diese Zeit ein großes Stück nach vorne gebracht. Ein Burnout ist mir noch erspart geblieben, zum Glück. Aber mir hat auch der körperliche Zusammenbrauch 2010 schon gereicht.

    Ich bin leider,leider überhaupt nicht sportlich, allerdings laufe (gehe) ich sehr gerne. Und ich bin sowieso wahnsinnig gerne unterwegs und sehe Neues. Aber ich weiß, was du meinst, wenn ich es nämlich dann doch mal schaffe, meinen Allerwertesten hoch zu bemühen, geht es mir gleich besser.

    Um ganz ehrlich zu sein, schlafe ich bei Entspannungsübungen immer ein, es gibt allerdings so eine keltische Geschichte (boah, klingt das affig), aber tatsächlich hilft mir das, ich glaube ich muss mal drüber schreiben ;))

    Ganz liebe Grüße
    Emm

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Emm,
    danke und oh je, Kommaaaaaaa. Das konnte ich schon in der Schule nicht und habe es auch nie wirklich richtig gelernt. Wenn es wichtig ist, dann ändere/kürze ich die Sätze so lange bis garantiert kein Komma vorkommt oder nur idiotensichere :)) Oder lasse meinen Chef den Text Korrektur lesen. Er hat D als Fach ;)))
    Entspannungsübungen machen mich meistens noch zappeliger als ich eh schon bin.
    Stimmt, das einzige was ich kann und mag, sind geführte Meditationen. Allerdings muss dann die "Stimme" passen. Sonst wird es schnell anstrengend.

    Zum Walken und Joggen muss man nicht sportlich sein, Bin ich auch gar nicht. Beim Aerobic schaffe ich es nie Hände und Füße gleichzeitig zu "bewegen".
    Der "Fehler" ist, auch hier zu viel von sich zu erwarten. Also nicht gleich 10min durchlaufen zu wollen. 1min ist schon ein Anfang ;)

    Ja meine "Krise" hat mich auch sehr verändert, wenn es damals in der Klinik immer hieß, jede Krise ist auch eine Chance, hätte ich am liebsten losgeschrien, was der Quatsch soll. Wo der Nutzen dieser Attacken liegen sollte. Heute weiß ich es. Ich kenne meine Grenzen jetzt sehr genau und auch nur das minimalste Zeichen, dass da etwas wieder kommen könnte, bringt mich zum innehalten und ich habe gelernt "NEIN" zu sagen.

    Ich hoffe, du findest DEINE Methode aus dem Tief herauszukommen.
    In diesem Sinne einen schönen Sonntag .
    LG
    anjou

    AntwortenLöschen

Hallo,
ich freue mich über jeden Kommentar, über Anregungen, Fragen, Kritik aber auch Lob ;-)
Bussi
Emm